Bad & Wellnessbereiche

Für die meisten Menschen ist das Bad mehr als nur ein Raum, in dem man sich der täglichen Körperpflege widmet. Heutzutage stellt ein Badezimmer einen Ort dar, der als Ort für Erholung und Wellness dienen kann. Hier gönnt man sich eine Auszeit vom stressigen Alltag, kann sich entspannen und sich Zeit für sich selbst nehmen. Zunächst muss ein Badezimmer allerdings sorgfältig geplant werden – dabei kommt es vor allem auf die richtigen Materialien und Möbel sowie auf Funktionalität und Design an.

Bäder mit Wellness: Grundsätzliche Überlegungen zur Planung

Der erste Schritt bei der Planung eines Badezimmers ist die korrekte Ausmessung des Raumes. Anschließend steht fest, wie viel Platz für die einzelnen sanitären Anlagen zur Verfügung steht und wo sich diese am besten einbauen lassen. Wichtig ist, zwischen den sanitären Anlagen genügend Platz zu lassen, damit die Bewegungsfreiheit nicht darunter leider: Zwischen Dusche, Toilette und Waschbecken sollte idealerweise ein Bewegungsradius von 80 bis 90 cm dienen. Für Rollstuhlfahrer müssen es dagegen mindestens 120 cm sein, damit sie alle Bereiche gut erreichen können. Berücksichtigt werden muss außerdem, dass Duschen mit Schwingtüren sowie Badschränke zusätzlichen Platz benötigen. Wählen Sie hier Möbel, die sich gut in die Umgebung einfügen und den vorhandenen Raum bestmöglich ausnutzen, so dass keine ungenutzten Nischen bleiben. In kleinen oder schlecht geschnittenen Räumen sind Duschkabinen mit Schiebetüren sowie offene Regale eine gute Wahl.

Wellness und Wohl fühl-Bereich: Die richtige Einrichtung in einem Badezimmer

Die Grundlage stellen in einem Badezimmer natürlich sanitäre Objekte wie eine Dusche, ein Waschbecken und eine Toilette dar. Darüber hinaus gibt es jedoch noch unendlich viele weitere Möglichkeiten, ein Bad einzurichten. So kann man sich beispielsweise bei entsprechenden Platzverhältnissen für eine luxuriöse Whirlpool-Badewanne oder für eine Saunakabine entscheiden. Ein Schminktisch oder auch ein gemütlicher Sessel, der zum Verweilen einlädt, sind weitere Extras für die Einrichtung, die sich je nach Geschmack integrieren lassen.

Neben der reinen Einrichtung kommt es allerdings auch darauf an, wer das Bad auf welche Weise nutzen wird. So benötigt eine Familie mit vier Personen häufig zwei Waschbecken, damit es morgens keinen „Stau“ gibt. Sollen auch Kinder die sanitären Anlagen nutzen, ist das Waschbecken eventuell etwas niedriger einzubauen. Badezimmer, die von Rollstuhlfahrern genutzt werden, erfordern darüber hinaus eine besonders individuelle Planung, damit auch sie sich barrierefrei bewegen können.

Am besten ist es, den Raum nach dem Ausmessen mit einem 3D-Planer für Bäder individuell am PC zu gestalten. Dies kann entweder im Internet auf eigene Faust oder auch gemeinsam mit einem Experten in einem Fachgeschäft erfolgen. Ein wichtiger Aspekt, der schon bei diesem Schritt beachtet werden muss, sind die Anschlüsse für Strom und Wasser. Handelt es sich um einen Neubau, hat man hier weitestgehend freie Hand – in Bestandsimmobilien muss man sich jedoch nach den bereits vorhandenen Anschlüssen richten, wenn man diese nicht neu verlegen möchte.

Möbel aus Holz und mehr: Die passenden Materialien für Bäder auswählen

Wenn es um die Gestaltung von Bädern geht, bieten sich dafür heutzutage die verschiedensten Materialien an. So kann man sich beispielsweise für Holz, Metall, Naturstein oder auch für Glas entscheiden. Alle diese Materialien bringen sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich, darüber hinaus beeinflussen sie das Ambiente in einem Raum maßgeblich. Während Holz beispielsweise sehr natürlich wirkt und gleichzeitig durch Robustheit überzeugt, lässt sich mit Naturstein eine warme oder sogar mediterrane Atmosphäre erzeugen. Klare Formen und Strukturen, die durch Materialien wie Glas und Metall geprägt sind, lassen ein Badezimmer dagegen modern und aufgeräumt wirken. Ein guter Tipp: Fachzeitschriften und Möbelhäuser sowie Badezimmer-Fachgeschäfte bieten viel Inspiration für Bäder und Wellness. Es gibt immer wieder neue Trends, an denen man sich orientieren kann, damit das Badezimmer zu einem Ort wird, an dem man sich rundum wohlfühlen kann.