Holzterrasse

Ist es draußen warm und sonnig, gibt es für die meisten Menschen kaum etwas Schöneres, als sich auf eine Terrasse zu setzen. Die richtige Gestaltung des Außenbereichs trägt nicht nur zum Wohnkomfort bei, sondern ist gleichzeitig auch eine schöne Zierde für jedes Haus. Besonders Terrassen aus Holz sind dabei sehr empfehlenswert: Wir zeigen, welche Möglichkeiten es gibt und warum es sich lohnt, Terrassen aus Holz vom Schreiner planen zu lassen.

Der erste Schritt: Die richtige Planung

Wer den Bau einer Terrasse plant, sollte sich zunächst die Frage stellen, wofür diese später genutzt werden soll. So gibt es beispielsweise Terrassen, die sich besser zum Essen und Grillen eignen und andere, die sich besser als Spielfläche für Kinder oder zum Sonnenbaden nutzen lassen. Ein guter Tipp sind Gartenmagazine, in denen man sich über Trends informieren und Inspiration holen kann. Das Wichtigste ist dabei stets, die eigenen Anforderungen zu kennen, um die Terrasse entsprechend gestalten zu können bzw. von der Schreinerei Lutz planen zu lassen. Sie sollte groß genug sein und sich an einem sonnenreichen Standort befinden. Berücksichtigt werden sollte in diesem Zusammenhang auch die Ausrichtung und den Sonnenstand. Hierbei ist Ihnen die Schreinerei Lutz gern behilflich.

Douglasie, Garappa und mehr: Welche Vorteile bieten Terrassen aus Holz?

Bei Holz handelt es sich um ein natürliches Material, das sich in jede Umgebung harmonisch einfügt, sehr hochwertig wirkt und gleichzeitig für ein gemütliches Ambiente sorgt. Ganz egal, ob es sich um ein modernes Designhaus oder um ein rustikales Landhaus handelt – Terrassen aus Holz passen zu jedem Baustil und harmonieren mit jeglichen Garten Möbeln.

Grundsätzlich weist Holz eine nur geringe thermische Leitfähigkeit auf, was bedeutet, auch bei hohen Temperaturen problemlos barfuß auf einer Holzterrasse gehen zu können. Weiterhin überzeugt Holz durch eine angenehme Haptik: Zwar ist Holz grundsätzlich eher hart, doch es führt sich wunderbar an, wenn man darauf barfuß läuft.

Ein weiterer Vorteil von Terrassen aus Holz ist, dass sie nur vergleichsweise wenig Wartung brauchen. Schmutz, Staub, Erde, Sand oder auch Laub – all dies wird vom Regen und Wind davongetragen. Es genügt, wenn es einmal richtig kräftig regnet – und schon schaut die Terrasse wieder sauber aus. Holzterrassen sind weiterhin grundsätzlich selbstreinigend, so dass aufwändige Pflegearbeiten meist nicht nötig sind.

Allerdings ist es für die Erhaltung der gepflegten Optik sinnvoll, das Material hin und wieder mit einer pflegenden und schützenden Lasur zu behandeln. Gerne beraten wir von der Schreinerei Lutz Sie zu diesem Thema.

Teck Wood, Douglasie, Corredt Deck und Holzverbundstoff: Die richtige Holzart für den Terrassenbau wählen

Für einen Echtholzbelag spielt es eine entscheidende Rolle, die Unterschiede zwischen den verschiedenen Holzarten zu kennen. Ganz egal, ob man sich für exotische Holzarten wie Teck Wood, Corredt Deck oder Garappa oder auch für heimische Holzarten entscheidet – es sollten stets einige Kriterien bei der Auswahl berücksichtigt werden. So ist es beispielsweise wichtig, ob es auf der Terrasse eine Überdachung geben wird oder ob das Holz ganzjährig der Witterung ausgesetzt ist.

Zu beachten sind darüber hinaus auch mögliche Belastungen von Holzböden: Möchte man einen schweren Grill oder massive Garten Möbel auf den Echtholzbelag stellen, müssen Holzböden ein stabiles Fundament sowie entsprechend dicke Holzlatten aufweisen. Dieser Aspekt gilt auch für Corredt Deck.

Sehr beliebt ist zum Beispiel Bankirai, welches aus Ostasien stammt und sich aus verschiedenen Gründen als Echtholzbelag für Terrassen eignet. Bankirai zeichnet sich auf Holzböden durch eine enorme Widerstandsfähigkeit aus, sollte aber pro Jahr ein bis zwei Mal mit einer Lasur gepflegt werden – ansonsten wirkt Bankirai irgendwann grau. Ähnliches gilt für die exotische Holzart Garappa, die sich durch eine äußerst edle Optik auszeichnet.

Auch die Sibirische Lärche bietet sich für die Gestaltung des Außenbereichs an. Die Sibirische Lärche wird unter allem in Norddeutschland kultiviert und hat sich beim Bau von Terrassen als sehr beständig gegen äußere Umwelteinflüsse erwiesen. Allerdings kommt die Sibirische Lärche mit sehr hohen Temperaturen weniger zurecht, weswegen sich ein solcher Holzboden sich nicht für sehr warme Regionen bzw. für eine südliche Ausrichtung im Außenbereich eignet. Eine willkommene Alternative dazu stellt dagegen das ebenfalls heimische Eichenholz dar: Ein solcher Holzboden zeichnet sich durch eine freundlich wirkende, hellbraune Farbe aus, zu der sich viele Garten Möbel gut kombinieren lassen und ist äußerst beständig.

Weiterhin überzeugt auch die Douglasie, deren Beständigkeit bis zu 20 Jahre betragen kann. Allerdings benötigt diese Holzart unbedingt eine solide Unterkonstruktion sowie eine intensive Pflege, damit es seine schöne Optik behält. Ebenfalls sehr haltbar ist Robinienholz, allerdings zählt dieses zu den eher teureren und selteneren Holzarten.

Seit einiger Zeit gibt es darüber hinaus die Möglichkeit, sich für Thermoholz zu entscheiden. Dabei handelt es sich um eine spezielle Temperaturbehandlung der Oberfläche, die beispielsweise bei Kiefernholz oder Buchenholz erfolgen kann. Damit erhalten diese Holzarten dieselbe Widerstandsfähigkeit wie das exotische Teck Wood.

Ähnlich beständig ist außerdem spezieller Holzverbundstoff, der auch als WPC (Wood Plastic Composites) bezeichnet wird. Dieser Holzverbundstoff gilt als sehr resistent gegenüber Fäulnis und Verwitterung.

Gerne planen wir von der Schreinerei Lutz Ihre Terrasse individuell und nach Ihren Wünschen!